Methoden der Kommutierung
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Position der (elektromagnetischen) Spulen über die Magnetplatte (oder den Rotor) zu bestimmen. Wenn die Detailgenauigkeit und Präzision eines Encoders (Lineals) nicht benötigt wird, kann einein analoger Hall-Sensor verwendet werden, um die Position der Spuleneinheit zu messen. Digitale Hall-Sensoren werden verwendet, um den Strom zu kommutieren.

Vorteile und Risiken
Eine einfache Möglichkeit, den Strom durch die Spulen mit den Dauermagneten „abzugleichen“, ist die Verwendung eines Hall-Sensors. Hall-Sensoren können analog oder digital sein. Analoge Hall-Sensoren messen das genaue Magnetfeld. Das Signal ist stärker, wenn es über einem Magnetpol zentriert ist. Das Magnetfeld ist gleich Null, wenn es zwischen zwei gegenüberliegenden Polen gemessen wird. Digitale Hall-Sensoren messen nur einen positiven (Nord) oder negativen (Süd) Magnetpol. Sie zeigen eine digitale Anzeige an, d. h. eine „1“ oder „0“. Wenn sich ein digitaler Hall-Sensor über einem Pol seines Typs (Nord oder Süd) befindet, gibt er ein Signal ab.

Beim Kommutierung in einem Synchronmotor geht es um das Umschalten zwischen den Phasen. Es ist möglich, zwischen den Phasen so zu schalten, dass die Wicklung die Permanentmagnete abwechselnd anzieht und abstößt, um die gewünschte Bewegung durch das Lorentzgesetz zu erzeugen. Tecnotion Eisenkern-, eisenlose und Torquemotoren sind alle 3-Phasen-Synchronmotoren.
Durch den Wechsel des Stroms kehrt sich die Richtung des Magnetfelds in den Spulen um. Die Wechselwirkung dieses Magnetfelds mit der Spur des Permanentmagneten (oder Rotors) erzeugt eine Bewegung.




